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Kreisgruppe Ahrweiler

Streuobstwiesen

Fallobst auf der Bad Bodendorfer Streuobstwiese (Foto: Michael Papenberg)

Streuobstwiesen sind wichtiger und gefährdeter Teil der Kulturlandschaft und beinhalten erst mit zunehmendem Alter eine enorme Vielfalt an pflanzlichen und tierischen Lebensarten mit Blick auf die Ökologie. Im optimalen Alters- und Pflegezustand (50 – 80 Jahre, gut geschnitten und kontinuierlich bei Baumverlust nachgepflanzt, also verjüngt) können auf „guten“ Flächen einige Tausend Tier- und Pflanzenarten kartiert werden. Ein Autor hat nicht ohne Grund den Begriff „Paradies aus zweiter Hand“ verwendet. Allerdings ist dieses Paradies seit Jahren hochgefährdet: Die Flächen und die Zahl der Obstbäume stagnieren, der Konkurrenzkampf um die Nutzung der Flächen um die Dörfer ist in vollem Gange.

Die BUND-Kreisgruppe engagiert sich bei der Pflege und Pflanzung von Streuobstwiesen in Leimbach-Adoferhof und Bad Bodendorf. Helfer mit Lust auf körperliche Arbeit im Freien sind willkommen.

Kontakt: Winfried Sander, Leimbach, Tel.: 02691-1476 E-Mail: umwelt_sander@t-online.de und Michael Papenberg, Bad Bodendorf, Tel.: 02642-9045245 E-Mail: michael.papenberg@natursehen.de

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