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Winterimpressionen aus dem Februar 2012


Klirrende Kälte im Februar 2012 auf der Feuchtfläche bei Wirft.


Bei -18 Grad sind die flachen Wasserflächen schnell zugefroren.


Gut sichtbar ist die fortschreitende Verlandung größerer Bereiche.


Nur noch wenige Wasserflächen sind so offen wie diese. Alle Fotos: Winfried Sander


Erhalt des Feuchtgebietes auf BUND-eigenen Flächen im Wirftbachtal

LEIMBACH, 25.02.2012


 

Die Kreisgruppe Ahrweiler des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich seit Jahrzehnten für den Erhalt und den Ausbau von Biotopen ein. Das BUND-eigene Feuchtgebiet im Wirftbachtal drohte seine Funktion für Amphibien und andere Lebewesen zu verlieren, gar ganz verloren zu gehen: Die natürliche Verlandung wirkte seit Jahren. Einst wurde der Teich vom ortskundigen BUND-Mitglied Norbert Sion aus Hoffeld in mühsamer Handarbeit geschaffen. Dann wurde er im letzten Jahr von der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord in Koblenz bzw. der Kreisverwaltung Ahrweiler als erhaltungswürdig klassifiziert, war allerdings nicht in Handarbeit zu retten. Daher musste jetzt ein kleiner Bagger mit einer offiziellen Genehmigung ran, um die Verlandung im Interesse der Tierwelt aufzuhalten.

Mehrere Anläufe sind in den letzten Wochen wegen der Witterung gescheitert, vor dem 1. März und damit dem offiziellen Beginn des Schutzes der Natur vor solchen Eingriffen musste allerdings die Arbeit getan sein. Die Firma Tiefbau Krämer in Kelberg hatte sich bereit erklärt, den Bagger und den Fahrer als „Spende“ für die Umwelt bereitzustellen. Dann war es rechtzeitig doch noch so weit, dass nach den Maßgaben der Kreisverwaltung die Arbeit zügig durchgeführt werden konnte. Die Amphibien werden sich demnächst freuen, einen prächtigen Laichplatz vorzufinden, ohne unter großen Verlusten die Straße überqueren zu müssen.

Unmittelbar danach haben BUND-Mitglieder mit Unterstützung durch einen kleinen Maschineneinsatz den Schlehenbewuchs auf der angrenzenden Hangfläche eingedämmt, so dass die Flächen wieder wertvolles Offenland werden.

Eine Aufgabe sieht der BUND satzungsgemäß darin, solche Maßnahmen für Natur und Landschaft durchzuführen, um die Biodiversität in unserem Umfeld zu erhalten, nach Möglichkeit zu vergrößern.

Baggereinsatz im Februar 2012 gegen die fortschreitende Verlandung der Flächen


Eine günstige Gelegenheit - der Boden ist gefroren und der Bagger kann auf die Fläche.


Vorsichtige Vertiefung und Erweiterung der Wasserflächen.


Was hier noch wüst aussieht...


...wird im Sommer ein Ort voller Leben sein! Alle Fotos: Winfried Sander


Eine Woche später.... Rückschnitt der Schlehenhecken im Bereich des angrenzenden Hangs


Blick vom mit Schlehen (Prunus spinosa) bewachsenen Hang auf die Feuchtfläche. Die Arbeit des Baggers aus der letzten Woche ist deutlich sichtbar.


Besprechung mit Firma Karle, die fachkundig und mit geeignetem Werkzeug die Arbeiten unterstützt.


Bergen von Schlehen...


...wird tatkräftig zu Leibe gerückt, so dass im nächsten Sommer das artenreiche Grünland auch im Bereich des Hangs wieder eine Chance hat. Alle Fotos: Ulrich Vogel




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