BUND pflegt mit Helfern die Bengener Heide
BAD NEUENAHR. Ökologische Nischen bewahren und Lebensräume erhalten:
Das sind zwei der Leitmotive des Bundes für Umwelt und Naturschutz, kurz
BUND. Dies bewies die Kreisgruppe Ahrweiler am Samstag, den 19. November 2011 mal wieder ganz praktisch. Denn da ging es daran, auf der Bengener Heide wuchernden Gehölzen zu Leibe zu rücken und so den „Lebensraum Heide“ zu bewahren. Einmal jährlich ruft der BUND zu dieser ehrenamtlichen Freischneideaktion auf. Im Mittelpunkt steht dabei das Gewächs der Besenheide, welches die Heidelandschaft prägt, und sie als Lebensraum ausmacht. So fühlen sich neben der Calluna vulgaris, wie die Besenheide mit lateinischen Namen heißt, nicht nur bedrohte Schmetterlingsarten sondern auch beispielsweise das Rebhuhn pudelwohl. Ohne die früher übliche Schafbeweidung droht die Heide allerdings zu verbuschen und ihren Offenlandcharakter zu verlieren. Birken setzen sich fest und die Entwicklung hin zu einer Waldlandschaft beginnt. Was an sich nichts Schlechtes ist, stört den empfindlichen Lebensraum der Heide- und verändert auch somit die Ökologie“, sagt Wolfgang Beckert, engagiertes Mitglied und ehemaliger Vorsitzender der Kreisgruppe BUND. Und ebenso motiviert kümmerte sich der „Harte Kern“ der BUND Kreisgruppe rund um den Vorsitzenden Reinhard van Ooyen darum, den Aufwuchs an Gehölzen zu beseitigen, um der Heide optimale Lebensbedingungen zu bieten. Zum Erhalt dieses Kleinods war dies auch dringend nötig: „Die Bengener Heide ist ein Lebensraum mit einer ungeheuren Artenvielfalt direkt vor unserer Haustüre. Dies gilt es zu pflegen und zu erhalten“, erklärte van Ooyen.
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